Was ursprünglich als kleiner En-Primeur Führer zu österreichischem Wein gedacht war, ist inzwischen eine Datenbank mit tausenden Weinen geworden. Deshalb haben wir ein neues Erscheinungsbild und verbesserte Suchfunktionen eingeführt.
Sie können jetzt einfach nach einer Bezeichnung, nach einem Winzer oder nach einer Weinregion suchen. Nach dem Jahrgang, nach der Rebsorte, nach Punkten, nach Preis oder nach einem Stichwort in einer Verkostungsnotiz. Sie können sich die Weine auch gleich mit den detaillierten Beschreibungen anzeigen lassen. Sie sind nur ein "Klick" davon entfernt.
Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre und freuen uns über jeden Kommentar, denn nur mit Information können wir uns noch weiter verbessern. Scheuen Sie sich also bitte nicht, uns Anregungen oder Kritik zu senden, oder melden Sie sich einfach für den Newsletter an. Die Email-Adresse ist redaktion@wine-times.com
Ihr und Euer Helmut O. Knall
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Über 6.000 Wein-Fachleute, Importeure, Händler, Journalisten und auch Winzer, sind dem Ruf des "Jahrhundert-Jahrgangs" erlegen. Alle Betten und Autos sind vermietet, die Restaurants überfüllt. Ob die Weine dem Hype gerecht werden, können Sie - so oft es das Netz hier am Land in Frankreich zulässt - bereits mitverfolgen. Einfach über die Suche oder direkt über den untenstehenden Link. Geschichten und Berichte, sowie erste Trends finden Sie im Blog (Klick auf Weiter...).
Vier Tage richtig harte Arbeit mit mehr Samples pro Tag, als irgendein Mensch verkosten kann. Täglich von 9 Uhr früh bis Mitternacht, selbst Mittag- und Abendessen sind mir Vorträgen und Verkostungen kombiniert.
Leider machen nur wenige Weine Freude und die Produzenten verstehen unsere Kritik an den oftmals zu süssen, zu konzentrierten oder überholzten Weinen überhaupt nicht, da sie der Meinung sind, der Markt verlange solche Weine (was vor ca. 10 Jahren auch gestimmt hat)...
(Wird noch ergänzt...)
Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt Bardolino getrunken habe. Es ist ewig her, lauwarm, dünn, in irgendeiner Pizzeria. Bardolino war für mich immer dieses billige Zeug in grossen Flaschen, das nach nichts schmeckt. Aber das haben sich die Produzenten auch selbst eingebrockt. Sie haben Jahrzehnte hindurch genau solchen dünnen Massenwein produziert, mit viel zu hohen Erträgen und ohne jedes Qualitätsdenken.
Umso erstaunter war ich nun bei meinem Besuch am Gardasee. Nein, es sind nicht plötzlich grosse Weine zu finden, das soll es ja auch nicht sein. Aber es gibt wunderbare, eher leichte Weine - so um die 12,5% - die sauber und mit Vernunft ausgebaut sind. Und die schmecken einfach herrlich. Am besten natürlich auf der Terrasse am Gardasee zu einem köstlichen regionalen Essen, durchaus auch zum Fisch - speziell der Chiaretto. Einige Verkostungsnotizen hier:
Unglaublich hohe Qualität bei den österreichischen Süssweinen: 65 Weine von Auslese bis Trockenbeere und Eiswein mit tollen Bewertungen. Wine-Times und die Österreichische Gastronomie Zeitung OGZ veranstalteten wieder gemeinsam einen Süsswein-Cup, die Verkostungsnotizen finden Sie hier.
Der neue Guide ist fertig. Am 3. Dezember 2009 stieg das grosse Fest in der Börse. Das Buch bekommen Sie im guten Buchhandel.
Hier unten gehts weiter zu den Ergebnissen.
Näheres zum Buch und zur Verkostung im Artikel.
Gemeinsam mit der OGZ, führten wir erstmals einen Wettbewerb zum Thema Preis-Leistungs-Verhältnis durch. Das Ergebnis ist mehr als erfreulich, mehr als 160 Weine zeigten sehr gutes Preis.Leistungs-Verhältnis.
Gemeinsam mit der Österreichischen Gastronomie-Zeitung OGZ, führten wir erstmals einen Wettbewerb zum Thema Preis-Leistungs-Verhältnis durch. Wir verkosteten in 3 Kategorien: Bis 5,- Euro, 5-7,50 und 7,50 bis 10 Euro. Das Ergebnis ist mehr als erfreulich, mehr als 160 Weine zeigten sehr gutes Preis.Leistungs-Verhältnis. Und einen strahlenden Sieger gibt es auch: Wolfgang und Waltraud Bäuerl brillierten mit Ihrem Riesling Kellerberg Federspiel, der bei einem Ab Hof-Preis von nur 9,40 Euro die Spitzenwertung mit 5 Gläsern holen konnte.
...denn derzeit sind viele Weine in der Datenbank noch ohne Verkostungsnotizen. Das liegt schlicht und einfach daran, dass wir gerade mitten in den Verkostungen stecken und die Bewertungen nach und nach erfassen. Wir hätten diese auch ausblenden können, denken aber, dass es vielleicht ganz spannend ist, zu sehen, was in nächster Zeit verkostet wird. Also bitte noch ein wenig Geduld.
Trinkvergnügen pur. Die jungen 2008er.
(26.01.2009)
Auch wenn’s draussen noch ziemlich kalt ist, die jungen Weine des Jahrgangs 2008 machen schon durchaus Frühlings-Stimmung. Eigentlich gingen wir mit ziemlich gemischten Gefühlen an die Verkostung der Jungweine. Denn der Jahrgang 2008 war schwierig. Nach einem milden Winter folgten ständige Wetterkapriolen, riesige Hagelschäden, kühle Temperaturen wechselten mit extrem heissen Perioden und ständigen Niederschlägen. Fast feucht-tropische Verhältnisse liessen Peronospora und Fäulnis extrem wuchern. Enorm aufwändige Weinbergsarbeit war notwendig.
Die Trauben reiften nur sehr langsam, erst im Oktober zeigte der Wettergott doch noch Gnade und liess die verbliebenen gesunden Trauben noch gut ausreifen, was man in ein paar Monaten an den kräftigeren Weinen sehen wird. Bei den Jungweinen war aber logischerweise noch viel nicht komplett ausgereiftes Traubenmaterial dabei. Weswegen wir uns ein bisschen vor extremen Säurewerten und Gerbstoff-Bitternoten fürchteten.
Entwarnung.
Um so erfreulicher das Ergebnis. Unsere Winzer sind einfach gut. Die eingereichten Jungweine machten jede Menge Spass. Niedrigere Alkoholwerte als in den letzten Jahren und frische knackige Frucht bereiten jede Menge Trinkspass. Auch die Säure hält sich in Grenzen und ist meist mit extraktsüsser Frucht gut gepuffert. Viele Weine erreichten zwei bis drei Gläser, zwei Weine sogar vier. Das ist für junge Weine schon ein sehr guter Schnitt. Selbst die Weine, die von uns nur ein Glas bekamen sind durchwegs saubere unkomplizierte Alltags-Tropfen, die Spass bereiten.
Sehr erfreulich auch das Preis-Niveau.
Die meisten Weine kosten um die 5,- Euro ab Hof, manche sogar weniger, nur einige liegen etwas darüber. Allgemein jedenfalls ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Vermutlich nicht. Ich gebe zu, auch ich kannte diese feinen Weissen vom Gardasee nicht wirklich. Aber man sollte sie kennenlernen. Eine Verkostung im November 2008 zeigte spannende, mineralische Weisse mit knackiger Säure und teilweise auch gutem Reifepotential. Alle Verkostungsnotizen finden Sie hier.
Im Sausal findet man die vermutlich steilsten Weinberge Österreichs. Dieses Eckerl Süd-Steiermark ist durch sein Terroir prädestiniert für extrem mineralische Weine. Die erste Sausaler Lagenweinverkostung war jedenfalls höchst interessant. Zu den Notizen:
Parallel zum Buch auch hier wieder die wichtigsten Notizen. Ausführlich natürlich im Buch "Österreichs beste Weissweine 2008", das Sie ab Juni 2008 im guten Buchhandel kaufen können.
Hinweis: Da wir im Buch 1-5 Gläser als Bewertung vergeben, sind die Weine auch hier mit 1-5 Punkten aufgelistet. Das hat den Hintergrund, dass uns die 100-Punkte-Wertung immer unsinniger erscheint, je öfter sie von Weinhändlern zu Werbezwecken missbraucht wird. Denn es muss jedem klar sein, dass bei Weinen zwischen 85 und 90 Punkten kaum ein Unterschied besteht. Wenn man sie Tags darauf andersherum verkostet, kommt vermutlich auch ein anderes Ergebnis heraus. Für uns sind diese Weine dann eben gleich gut und die Unterscheidung können Sie in der Verkostungsnotiz lesen.
Übersetzt sind das ungefähr: 5 Gläser: mehr als 90 Punkte, 4 Gläser 88-90, 3 Gläser 85-87, 2 Gläser 83-85 und 1 Glas 80-83 Punkte.
Dazu kommen im Buch allerdings auch noch die Suchkriterien nach Eigenschaften, wie schon im Rotweinbuch, wie Lagerfähigkeit, Eleganz, Trinkspass, Preis-Leistung etc. Diese Kriterien finden Sie allerdings nur im Buch.
..."Österreichs beste Rotweine", das von Wine-Times Herausgeber Helmut Knall zusammen mit Walter Tucek von der ÖGZ verfasst wurde und seit Mitte Dezember erhältlich ist. Die Wertungen im Buch sind das Ergebnis einer internationalen Jury. Die persönlichen Verkostungsnotizen von Helmut Knall finden Sie hier. Allerdings mit der Wertung wie im Buch, also 1-5 Gläser. Übersetzt sind das ungefähr: 5 Gläser: mehr als 90 Punkte, 4 Gläser 88-90, 3 Gläser 85-87, 2 Gläser 83-85 und 1 Glas 80-83 Punkte.
Das Buch wartet aber mit zusätzlichen Rankings nach Preis-Leistung, Eleganz, Sortentypizität, Eignung als Speisenbegleiter, "modern style" oder "Trinkspass" usw. auf, das finden Sie hier nicht, deswegen muss man das Buch kaufen ;-).
In der Buchhandlung oder bei: o.kohaut@wirtschaftsverlag.at
Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, dass im Wine-Guide in letzter Zeit etwas Ruhe eingekehrt war, aber das Buch war natürlich extrem viel Arbeit und so blieb kaum Zeit, um hier weiter zu tun.
Eine geradezu unglaubliche Serie haben die Krachers da aus dem Jahrgang 2005 vinifiziert. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so eine Sortentypizität in Süssweinen gekostet zu haben. Dazu kommen alle Weine mit einer Frische und Trinkigkeit daher, die sie schon jetzt zu wunderbaren Speisebegleitern machen. Auch wenn sie alle über ein grossartiges Lagerpotential verfügen. Ein wahrlich grosser Jahrgang, der das beste aus den Lagen um Illmitz deutlich schmecken lässt.
Ob der Erfolge der Rotweine von Markowitsch, Netzl, Taferner, Trapl & Co. ist in der letzten Zeit ein bisschen untergegangen, dass in Carnuntum ja auch hervorragende Weissweine produziert werden, die viel Trinkspass machen. Ausgezeichnete Chardonnays und duftige Muskateller, freche Welschrieslinge und cremige Burgunder findet man hier. Spannend heuer vor allem die Veltliner, die Thema meiner Verkostung waren und zeigten, dass hier knackige Speisenbegleiter warten, die im Alkoholgehalt noch vernünftig sind.
Es ist vollbracht, die hektischste Woche im Jahr eines Weinjournalisten ist vorbei, über 1.000 km im Leihauto rund um Bordeaux sind zurückgelegt, weit über 400 Weine verkostet. Mehr als 150 davon sind bereits hier mit allen Details abrufbar, mit Verkostungsnotizen, Adressen und Links zu den Chateaux. Die restlichen interessanten werden in den nächsten Tagen eingetippt. Die besten 50 können Sie schon in unserem Artikel im Magazin nachlesen. Hier im Guide können Sie nach Anbaugebieten oder sonstigen Kriterien suchen. oder mit dem folgenden Link einfach alle auflisten.
Bitte nicht wundern, wenn Sie im Moment ein paar Weine nicht finden, wir sind gerade dabei, eine neue Version zu gestalten und müssen viele Weine neu eingeben. Das dauert leidert viel länger, als wir gedacht haben.
Wine-Times gibt es nun seit 1998. Die zwischenzeitliche Einbindung in ein deutsches Online-Magazin hat uns einiges an Performance gekostet, beim Hin- und Her übersiedeln der Daten sind natürlich ein paar Fehler passiert. Das ändern wir jetzt.
Das neue Wine-Times Magazin ist bereits online, hier im Wine-Guide-Austria arbeiten wir bereits fieberhaft am neuen Jahrgang, der wieder "en primeur" verkostet wird. Mit dem heurigen Jahrgang sind dann mehr als 5000 Weine in der Datenbank für Sie abrufbar. Viel Spass. Zum Magazin klicken Sie einfach auf weiter...
Hunderte Chianti Classisco und Riserva in Florenz, Zig Vino Nobile di Monetpulciano und Brunello di Montalcino bei der jährlich im Februar stattfindenen Anteprima bzw. Benvenuto Veranstaltung. Das ist Schwerstarbeit von früh bis spät. Alle verkosteten Wein zu erfassen ist daher auch gar nicht möglich, dazu sind es einfach zu viele. Aber Schwerpunkte sind gesetzt und hier nachzulesen. Am besten in der Suchmaske nach Toskana, Chianti etc. suchen.
Das Resümée dazu findet sich im Magazin...
Im Oktober 2006 lud der Oberösterreichische Sommelier-Verband zu einem Riesling-Duell der Spitzenklasse. Mehr als 60 Top-Rieslinge aus Deutschland und Österreich standen zum Vergleich. Trockene Rieslinge des aktuellen Jahrgangs 2005, gereifte Rieslinge und "Süsses Gold", Auslesen, BA's, TBA's und Eisweine. Wieder einmal kam ein Unentschieden heraus, die besten Weine beider Länder sind vielleicht unterschiedlich, aber deutliche Sieger gibt es nicht.
Unter dem Link zu den Verkostungsnotizen finden Sie diesmal nicht nur Wertungen von Helmut Knall (mit HK gekennzeichnet), sondern auch von Dr. Walter Kutscher (WK), Wein-Autor und Sommelier-Ausbildner, Ex-Chef der ÖWM und des Dinstlgutes in Loiben.
Besonderer Dank an die deutschen Winzer, die mit grosszügigen Spenden diese Veranstaltung in dieser Qualität erst ermöglichten.
Die Notizen sind noch nicht vollständig erfasst, werden aber in den nächsten Tagen ergänzt.